| Der junge Eferdinger - eine Gaumenfreude
Beim Wein kennt man ihn: den "jungen Wein" der heurigen Ernte. Auch bei den Erdäpfeln gewinnt der Heurige als Delikatess immer mehr an Bedeutung. Klein, zart und der außergewöhnliche Geschmack charakterisiert die ersten "jungen Eferdinger".
Der Heurige ist eine besondere Spezialität der Eferdinger Erdäpfelbauern. Frühzeitig gepflanzt und mit einem Vlies oder Folie bedeckt wird dieser Erdapfel bereits in den ersten Juni-Wochen geerntet. Das heurige Jahr hat es den Eferdinger Landl-Bauern nicht leicht gemacht. Ein verspäteter Anbau und feucht-kühle Witterung verzögerte den Erntestart.
Die "jungen Eferdinger" gelten als besondere Delikatesse, da Sie noch nicht ausgereift sind können sie auch mit Schale genossen werden. Sie sind vorwiegend klein, haben einen hohen Wassergehalt und schmecken nussartig. Die Schwemmland-Böden des Eferdinger Beckens verleihen diesen unverwechselbaren Geschmack. Die Bauern setzen beim "Jungen Eferdinger" auf Sorten, die zwar geringer Erträge bringen, jedoch sehr geschmacksintensiv sind.
Da die feinen Knollen eine sehr zarte Schale haben, müssen sie besonders schonend gerodet und verpackt werden. Die Knollen sollen unter fließendem Wasser mittels einer Bürste mit festen Borsten gereinigt und dann zusammen mit ihrer Schale gekocht und serviert werden. Nachdem sich die Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine hauptsächlich knapp unterhalb der Schale befinden ist diese Zubereitungsart eindeutig zu bevorzugen.
"Junge Eferdinger" sind geeignet für Petersilienerdäpfel, Salzerdäpfel oder nur gekocht mit Butter, Schnittlauch oder Kräuteraufstrichen. Sie sind nur bedingt lagerfähig.
Der" Junge Eferdinger" wird in den Geschäften mit einer eigenen Banderole angeboten. Die Zeit der "Jungen Eferdinger" im Handel und Ab-Hof bei den Bauern ist beschränkt, da sie nur bis 31. Juli vermarktet werden.

Taufpatin Christa Pühringer mit der tollen Knolle

Hübsch anzuschauen - die Jungen Eferdinger und Erdäpfelprinzessin Evelyne I.
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